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Ein besonderes Erlebnis bietet Ihnen die Tour durch einen Bunkerkomplex auf dem Gelände der Uniklinik Hamburg-Eppendorf. Hierbei erläutern wir Ihnen ausführlich die Geschichte der Bunkeranlagen im Zweiten Weltkrieg in Hamburg.Die Anlage zeichnet sich besonders durch ihre fast unveränderte bunkertechnische Ausstattung aus. Sogar das Netzersatzaggregat aus den 1940ern befindet sich noch im Bunker. Durch einen unterirdischen Gang erreichen wir bei unserer Tour einen weiteren Bunker - den sogenannten "Rettungsbunker" ... Während des Zweiten Weltkriegs entstanden in Hamburg nicht nur Schutzräume für die Zivilbevölkerung, sondern auch spezielle Bunker für die Krankenhäuser der Stadt. Insgesamt gab es in Hamburg sieben solcher OP- und Entbindungsbunker, zwei davon wurden für die Universitätsklinik Eppendorf erbaut. Diese 22,5m hohen, siebenstöckigen Bunker mit einer Grundfläche von 15,5m x 15,5m wurden Ende 1940 in Auftrag gegeben, die Bauarbeiten zogen sich teilweise bis ins Frühjahr 1942 hin. Neben OP-Sälen und Kreißsaal waren sie mit Röntgeneinrichtungen, Sterilisationsgeräten, je zwei Bettenstationen für frisch operierte Patienten und weiteren medizinischen Geräten ausgestattet. Daneben waren zahlreiche technische Geräte eingebaut: Fahrstuhl, Dieselmotor, Stromgenerator, Tiefbrunnen, ein Kohleöfen und eine umfangreiche Belüftungsanlage mit Einrichtungen zur Erwärmung bzw. Kühlung der Luft und Filterung. Mit dieser Einrichtung konnte in den Bunkern unabhängig von einer Versorgung von außen auch während der Luftangriffe gearbeitet werden-
Die medizinische Einrichtung ist heute nicht mehr vorhanden, aber im chirurgischen OP-Bunker des UKE sind noch große Teile der technischen Ausstattung sowie bemerkenswerte Baudetails zu sehen. Ein unterirdischer Gang verbindet das Untergeschoß des OP-Bunkers mit dem Keller des nahe gelegenen, ehemaligen Rettungsbunkers, in dem neben originalen Wandbeschriftungen auch noch Schalt- und Filteranlagen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges erhalten sind.
Panoramabilder Verschaffen Sie sich doch vorab schon einmal einen kleinen Eindruck. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es – ein interaktives Panorama sagt oft mehr als tausend Bilder. In alle Richtungen schauen, sich drehen, nach oben, nach unten blicken, den Blickwinkel selbst bestimmen, einen räumlichen Eindruck gewinnen. Zum Betrachten benötigen Sie das kostenlose Quicktime-Plugin. Sollte es auf Ihrem Rechner nicht bereits installiert sein, laden Sie es einfach kostenlos herunter. Zum Bewegen im Panorama-Fenster führen Sie den Mauszeiger mit gedrückter linker Maustaste über das Panorama. Tourinfo Eintrittspreis: € 5,- pro Person, ermäßgt € 4,- pro Person Dauer der geführten Tour: ca. 90 Minuten Eine Voranmeldung ist für diese Tour unbedingt erforderlich. Ihre Tourbuchung können Sie bequem über unser Webformular durchführen (siehe Termine weiter unten). Bitte beachten Sie unbedingt die wichtigen Hinweise zu unseren Führungen. Termine
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Treffpunkt Der Treffpunkt ist vor dem OP-Bunker (Gebäude O29) auf dem Gelände des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE). Gehen Sie durch den Durchgang links vom historischen Hauptgebäude an der Martinistraße auf das Klinikgelände. Hinter dem Gebäude wenden Sie sich schräg nach rechts und stehen so bereits vor dem Bunker. Gehen Sie rechts um ihn herum, dort finden Sie den Eingang.
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