Hygiene- und Schutzkonzept
Geschrieben von Kai Rickerts   
28.05.2020

Stand 10.10.2021 

 

Allgemeines: 

Die Corona-Pandemie hat das gesellschaftliche Leben der Hansestadt Hamburg sowie die Aktivitäten der Hamburger Unterwelten e.V. weitgehend eingeschränkt. Zur Rückkehr der Vereinsarbeit und zur Ausübung der satzungsgemäßen Aktivitäten wird dieses Konzept zum Schutz der Besucher:innen sowie der Mitglieder erstellt. Grundlage hierfür sind die Gesetze und Verfügungen der Freien und Hansestadt Hamburg, insbesondere die aktuelle „Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronaviruses SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO)“, die alle grundsätzlich Vorrang vor diesem Hygiene- und Schutzkonzept haben. Das Hygiene- und Schutzkonzept ergänzt unsere Vertragsbedingungen für die Teilnahme an Veranstaltungen und Führungen.


Grundlagen:

Menschen mit Symptomen einer akuten Atemwegs- oder Corona-Erkrankung dürfen z. Zt. weder die von Hamburger Unterwelten e.V. genutzten Bauwerke betreten, noch an Veranstaltungen oder Führungen des Vereins teilnehmen (s.a. §5 Abs.1 Punkt 3 der SARS-CoV-2-EindämmungsVO). Typische Symptome können neu auftretender Husten, Fieber, Schnupfen, eine Störung oder der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinn oder eine akute Atemnot sein. Dies gilt auch für Menschen, die in den letzten vierzehn Tagen Kontakt mit zuvor genannten Personen oder Personen mit dem Verdacht einer Corona-Viruserkrankung hatten sowie für Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben bzw. unter Quarantäne stehen. Der Mindestabstand von 1,50 m zwischen allen Gästen und Mitgliedern ist überall zwingend einzuhalten; ausgenommen sind Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts, wenn die Gruppengröße aus maximal 10 Personen besteht (s.a. §3 Abs.2 der SARS-CoV-2- EindämmungsVO). Ab Gruppengrößen von 10 Personen gilt das Abstandsgebot auch für Mitglieder eines gemeinsamen Haushalts. Das Abstandsgebot kann unterschritten werden, wenn alle anwesenden Personen in Übereinstimmung mit der SARS-CoV-2-EindämmungsVO der Gruppe 2G (vollständig geimpft oder genesen) zugeordnet werden können. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (mindestens einer „medizinische Alltagsmaske“ gem. §8 der SARS-CoV-2-EindämmungsVO) wird empfohlen, soweit dieses im Folgenden nicht verlangt wird. Entsprechende Masken sind von jeder beteiligten Person mitzubringen. Von den Hamburger Unterwelten e.V. können keine Masken zur Verfügung gestellt werden. Ausnahmen sind im Einzelfall für Personen möglich, die vollständig geimpft oder genesen sind und dies entsprechend den behördlichen 

Vorgaben nachweisen können. Diese Ausnahmen sind immer zu protokollieren. Es wird jedoch empfohlen aufgrund der Gleichbehandlung aller Gäste möglichst auf Ausnahmen zu verzichten. Werden Ausnahmen gewährt, sind alle Beteiligten von der Referentin/ dem Referentin zu informieren, dass X-Personen gemäß der gültigen SARS-CoV-2-EindämmungsVO von der Maskenpflicht befreit sind. Die 2G-Regelung (Genesene oder vollständig geimpfte Personen) darf nur angewendet werden, wenn alle Gäste und anwesenden Mitglieder der Hamburger Unterwelten e.V. einer Tour ihren entsprechenden Status nachweisen können. In diesem Fall muss der Kontakt 

zu anderen Gruppen und Personen verlässlich ausgeschlossen sein.  Ferner sind alle Gäste und Beteiligten der Hamburger Unterwelten e.V. beim Betreten unserer 

Bauwerke zu bitten, sich die Hände zu desinfizieren um eine Übertragung von Viren zu unterbrechen. Das eine Veranstaltung leitende Vereinsmitglied kann jede Person von einer Veranstaltung oder Führung ausschließen, das sich trotz Ermahnung nicht an dieses Hygiene- und Schutzkonzept hält. Dies gilt auch für alle Personen, die unter dem Einfluss von Drogen und/oder Alkohol stehen. Für jede öffentlich zugängliche Vereinsveranstaltung wird eine maximale Teilnehmerzahl 

festgelegt. Im Zweifelsfall entscheidet hierüber der Vereinsvorstand. Die maximale Gruppengröße wird in jeder Ankündigung ausgewiesen und ist zwingend einzuhalten. Bei Einsätzen der Feuerwehr oder Polizei ist eine Aufnahme der Kontaktdaten der beteiligten Feuerwehrkräfte und Polizist:innen nicht erforderlich.



Teil 1


Veranstaltungen und Stadtrundgänge an der frischen Luft:


Hinweis: Bei Führungen der Hamburger Unterwelten e.V. handelt es sich um Gruppenführungen entsprechend §17 bzw. §18 HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO. Die Gruppengröße darf gemäß der aktuellen Verordnung im Freien 20 Personen nicht überschreiten um den Mindestabstand zwischen allen Beteiligten von 1,50m zu gewährleisten. Wird im Rahmen des Stadtrundganges ein Bauwerk betreten, ist in Übereinstimmung mit der SARS-CoV-2-EindämmungsVO die maximale Gruppengröße in den Bauwerken auf maximal 20 Personen im Steintorwall und 10 Personen in der Louise zu beschränken. Sollte jedoch die Raumgröße für den Mindestabstand von 1,50 m nicht auskömmlich sein, ist die Gruppengröße zwingend zu verkleinern. Da ferner die maximale Gruppengröße auch Vereinsmitglieder einschließt (z.B. Referent:innen und Begleiter:innen) wird die Anzahl der verfügbaren Plätze pro Führung auf maximal 17 Plätze im Freien und 17 bzw. 8 Plätze in Bauwerken für externe Teilnehmer:innen zur Verfügung gestellt. Die gesetzlich zulässigen Erleichterungen für Veranstaltungen mit der Personengruppe 2G (alle Beteiligten vollständig geimpft oder genesen) dürfen angewandt werden. Da unsere unterirdischen Bauwerke Bauart bedingt meist nur über einen Zu- und Ausgang verfügen, dürfen sich keine Gruppen im Zu- bzw. Ausgangsbereich begegnen, d.h. zwischen allen Gruppen muss ein auskömmlicher Zeitabstand eingeplant werden, so dass ein Aufeinandertreffen nicht möglich ist. Muss im Rahmen eines Stadtrundgangs eine Gruppe zum Betreten eines Bauwerks geteilt werden, muss die wartende Teilgruppe einen Mindestabstand vom 2,50 m zum Zu- und Ausgangsbereich einhalten. Während des Wartens darf der öffentliche Personenverkehr nicht behindert werden. Außerdem ist innerhalb der Gruppe der Abstand von 1,50 m einzuhalten (Unterschreitung zulässig, wenn alle 2G).


Vor Beginn der Veranstaltung oder eines Stadtrundganges wird von jeder:m Teilnehmer:in der Name und eine Kontaktadresse und Telefonnummer bzw. Emailadresse durch das begleitende Vereinsmitglied notiert. Dies gilt sowohl für 2G und 3G-Angebote. Bei Familien oder Ehepartnern ist eine Reduzierung auf eine Kontaktperson nicht zulässig. Alternativ ist auch ein Nachweis über eine Luca- oder Corona-Warn-App möglich. Die/Der Begleiter:in führt hierzu einen ausgedruckten QR-Code mit. Dabei sind alle Gäste, die ihre Kontaktdaten mit einer App nachweisen, darauf hinzuweisen, dass sie sich beim Verlassen der Führung wieder aktiv mit ihrer App ausloggen müssen. Außerdem ist auf der Teilnehmer:innenliste zu vermerken, wer sich mit einer App oder einem Zettel angemeldet. Ferner sind alle Gäste auf der Teilnehmerr:innenliste zu streichen, die nicht teilgenommen haben. Auf der Liste ist zusätzlich das Datum, die Anfangs- sowie Endzeit und der Titel der Führung mit den Kontaktdaten der leitenden Person zu vermerken. Außerdem sind bei Bedarf besondere Vorkommnisse aufzuführen. Die Liste wird nach der Veranstaltung oder dem Stadtrundgang vier Wochen vor dem Zugriff unberechtigter Dritter geschützt bei den Hamburger Unterwelten e.V. hinterlegt, so dass Infektionsketten durch die Behörden nachverfolgt werden können. Eine ergänzende Email an die Geschäftsstelle ist ausdrücklich zulässig und erwünscht.


Bei 2G-Führungen ist der 2G-Nachweis vor der Führung zu prüfen sowie der Name an Hand eines amtlichen Lichtbildausweises zu überprüfen (s. a, §10j SARS-CoV-2-EindämmungsVO). Ferner sind alle Beteiligten an einer Veranstaltung oder eines Stadtrundganges von einem Vereinsmitglied in die Maskenpflicht und gängigen Abstands- und Hygieneregeln, insbesondere beim Husten und Niesen, zu unterweisen. Den Teilnehmer:innen ist dabei zu empfehlen, auch bei einem Abstand von >1,50 m einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei Gruppengrößen von über 10 Personen ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Ebenso wird empfohlen  auch bei Veranstaltungen gemäß den Erleichterungen für 2G-Veranstaltungen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz zu nutzen. Körperliche Kontakte sind entsprechend den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes im Rahmen der Möglichkeiten zu minimieren. Zudem ist für die Dauer des Stadtrundganges oder der Veranstaltung der Verzehr von Lebensmitteln und Getränken grundsätzlich untersagt. Schließlich sind alle Teilnehmer:innen zu bitten, im öffentlichen Raum unbeteiligten Dritten das sichere Passieren der Gruppe zu ermöglichen. Bei wiederholter Missachtung dieses Hygiene- und Schutzkonzeptes ist die leitende Person der Hamburger Unterwelten e.V. berechtigt, eine Person von der weiteren Veranstaltung oder dem Stadtrundgang auszuschließen. Des Weiteren ist auf die Teilnahmeverbote des Kapitels Grundlagen hinzuweisen. Macht eine Teilnehmer:in einen deutlichen Eindruck einer Erkrankung, ist zuerst Rücksprache zu nehmen, ob es andere Ursachen für den Eindruck gibt. Kann der Verdacht einer Erkrankung nicht ausgeräumt werden, ist die betroffene Person von der weiteren Veranstaltung auszuschließen. 


Wird von Vertreter:innen der staatlichen Institutionen (z.B. Polizei oder Ordnungsdienst) die Beendigung der Veranstaltung oder des Stadtrundganges gefordert, ist dem unbedingt Folge zu leisten. Über Ersatzveranstaltungen oder Entschädigungen entscheidet der Vorstand der Hamburger Unterwelten e.V.. Einsprüche gegen eine Entscheidung der leitenden Person der Hamburger Unterwelten e.V. sind an den Vereinsvorstand zu richten.



Veranstaltungen und Führungen in Bauwerken:


Zurzeit sind aufgrund der behördlichen Verordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronaviruses nur Führungen von Kleingruppen von bis zu 20 Personen im Steintorwall und 10 Personen in der Louise inkl. aller Beteiligten der Hamburger Unterwelten e.V. zulässig um den Abstand von 1,50m zwischen allen Beteiligten zu gewährleisten. Im Zweifelsfall ist der Abstand von 1,50 m maßgeblich und nicht die maximale Anzahl von 20 bzw. 10 Personen. Dies schließt auch die Besichtigung von Bauwerken im Rahmen eines Stadtrundganges mit ein. Dabei ist zwingend die Vorlage Nachweises über eine Genesung (§2 Abs. 6) oder einer vollständigen Impfung (§2 Abs. 5) bzw. eines gültigen, negativen Corona-Testes erforderlich. Gemäß §10h der gültigen SARS-CoV-2-EindämmungsVO darf ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein, ein qualifizierter Schnelltest durch eine geschulte Person sogar nicht älter als 24 Stunden. Ein Schnelltest vor Ort ist durch die Hamburger Unterwelten e.V. nicht möglich. Besteht eine Gruppe nur aus Personen der Gruppe 2G (vollständig geimpft oder genesen) können alle gesetzlich zulässigen Erleichterungen, z.B. Unterschreitung des Abstandsgebotes) angewandt werden.  


Da unsere unterirdischen Bauwerke Bauart bedingt meist nur über einen Zu- und Ausgang verfügen, dürfen sich keine Gruppen im Zu- bzw. Ausgangsbereich begegnen, d.h. zwischen allen Gruppen muss ein auskömmlicher Zeitabstand eingeplant werden, so dass ein Aufeinandertreffen nicht möglich ist. Ebenso ist eine Ansammlung von zu eng stehenden Gästen vor dem Einlass in eine Führung zu unterbinden, ggs. sind wartende Gäste auf den Mindestabstand hinzuweisen sowie Behinderungen des öffentlichen Personenverkehrs aufzulösen. 


Vor Beginn der Veranstaltung oder Führung wird von jeder:m Teilnehmer:in der Name und eine Kontaktadresse und Telefonnummer bzw. Emailadresse durch das begleitende Vereinsmitglied notiert. Dies gilt sowohl für 2G und 3G-Angebote. Bei Familien oder Ehepartnern ist eine Reduzierung auf eine Kontaktperson nicht zulässig.  Alternativ ist auch ein Nachweis über eine Luca- oder Corona-Warn-App möglich. Die/Der Begleiter:in führt hierzu einen ausgedruckten QR-Code mit. Dabei sind alle Gäste, die ihre Kontaktdaten mit einer App nachweisen, darauf hinzuweisen, dass sie sich beim Verlassen der Führung wieder aktiv mit ihrer App ausloggen müssen. Außerdem ist auf der Teilnehmer:innenliste zu vermerken, wer sich mit einer App oder einem Zettel angemeldet. Ferner sind alle Gäste auf der Teilnehmerr:innenliste zu streichen, die nicht teilgenommen haben. Auf der Liste ist zusätzlich das Datum, die Anfangs- sowie Endzeit und der Titel der Führung mit den Kontaktdaten der leitenden Person zu vermerken. Außerdem sind bei Bedarf besondere Vorkommnisse aufzuführen. Die Liste wird nach der Veranstaltung oder dem Stadtrundgang vier Wochen vor dem Zugriff unberechtigter Dritter geschützt bei den Hamburger Unterwelten e.V. hinterlegt, so dass Infektionsketten durch die Behörden nachverfolgt werden können. Eine ergänzende Email an die Geschäftsstelle ist ausdrücklich zulässig und erwünscht. Bei 2G-Führungen ist der 2G-Nachweis vor der Führung zu prüfen sowie der Name an Hand eines amtlichen Lichtbildausweises zu überprüfen (s. a, §10j SARS-CoV-2-EindämmungsVO).


Ferner sind alle Beteiligten an einer Veranstaltung oder Führung von einem Vereinsmitglied in die Maskenpflicht und gängigen Abstands- und Hygieneregeln, insbesondere beim Husten und Niesen, zu unterweisen. Den Teilnehmer:innen ist dabei zu empfehlen, auch bei einem Abstand von >1,50 m einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei Gruppengrößen von über 10 Personen ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Ebenso wird empfohlen auch bei Veranstaltungen gemäß den Erleichterungen für 2G-Veranstaltungen weiterhin einen Mund-Nasen-Schutz zu nutzen. Körperliche Kontakte sind entsprechend den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes im Rahmen der Möglichkeiten zu minimieren. Zudem ist für die Dauer der Veranstaltung oder der Führung der Verzehr von Lebensmitteln und Getränken grundsätzlich untersagt. 


Bei wiederholter Missachtung dieses Hygiene- und Schutzkonzeptes ist die leitende Person der Hamburger Unterwelten e.V. berechtigt, eine Person von der weiteren Veranstaltung oder Führung auszuschließen. 


Des Weiteren ist auf die Teilnahmeverbote des Kapitels Grundlagen hinzuweisen. Macht eine Teilnehmer:in einen deutlichen Eindruck einer Erkrankung, ist zuerst Rücksprache zu nehmen, ob  es andere Ursachen für den Eindruck gibt. Kann der Verdacht einer Erkrankung nicht ausgeräumt werden, ist die betroffene Person von der weiteren Veranstaltung auszuschließen.


Wird von Vertreter:innen der staatlichen Institutionen (z.B. Polizei oder Ordnungsdienst) die Beendigung der Veranstaltung oder der Führung gefordert, ist dem unbedingt Folge zu leisten. Über Ersatzveranstaltungen oder Entschädigungen entscheidet der Vorstand der Hamburger Unterwelten e.V..


Einsprüche gegen eine Entscheidung der leitenden Person der Hamburger Unterwelten e.V. sind an den Vereinsvorstand zu richten.


Der Vorstand der Hamburger Unterwelten e.V.  

 
 

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