Berichte & Artikel

Schier endlos - ein Blick in den TunnelNatürlich besteht unser Vereinszweck nicht alleine darin, Führungen anzubieten. Wir erforschen und dokumentieren unter- und zum Teil auch oberirdische Bauwerke in Hamburg und Umgebung, halten unsere Anlagen in Stand, reparieren und restaurieren, führen gemeinsame Fachexkursionen durch und vieles mehr. Einige Berichte über interessante Objekte und einen kleinen Einblick in unsere Vereinsaktivitäten finden Sie in diesem Bereich.



Die Wände der Bunker verstecken ihre Schatten
Erinnerungsprojekt zum Bunker Löwenstraße

Wandbeschriftung im Bunker LöwenstrasseEine transdisziplinäre Gruppe von EinwohnerInnen der Falkenriedterassen ist einen Entwicklungsprozess eingegangen, der sich den historischen Spuren in den Räumen des Bunkers Löwenstraße widmet. Was sind die Worte, Bilder und Töne, die diese Wände, diese Zeitzeugen, diese Relikte eines Regimes, erzählen? Was machen diese Zeugen mit uns heute?

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ZDF - Abenteuer Wissen im Rosshafen

ZDF-Team im Rosshafen-BunkerAm Sonntag, dem 26.4.2009,  war der Ringtreppenturm im Rosshafen der Schauplatz für Dreharbeiten des ZDF. Am 27. Januar 2010 wird in der Reihe "Abenteuer Wissen" ein ca. dreißigminütiger Beitrag zum Thema „Feuersturm in Hamburg“ gesendet. Ein Teil der Sendung wird sich mit dem Thema Bunker beschäftigen, insbesondere mit den Forschungsarbeiten des Hamburger Unterwelten e. V. zu diesen Relikten des Krieges.Das Kamerateam des ZDF begleitete einige Vereinsmitglieder des Hamburger Unterwelten e.V. dazu bei Arbeiten im inzwischen abgebrochenen Werksluftschutz-Bunker im Freihafen.

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Die Gewölbe unter St.Nikolai

Blick in die GewölbeDie Ruine der Kirche St. Nikolai ist sicherlich nicht nur das augenfälligste, sondern auch das bekannteste und vielleicht wichtigste Mahnmal gegen den Krieg in ganz Hamburg.  Dass dieses Bauwerk auch eine ungewöhnliche, ganz weltliche Geschichte und vor allem unterirdische Geschichte besitzt, ist relativ unbekannt.

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Ringtreppenturm Rosshafen - eine virtuelle Bunker-Tour

Ringtreppenturm RosshafenIn einer abgelegenen Ecke des Hamburger Hafens, auf dem ehemaligen Werftgelände der Howaldtswerke, stand bis zu seinem Abriß im November 2009 ein in seiner Bauart in Hamburg einmaliger Werksluftschutz-Bunker. Der Hamburger Unterwelten e.V. hatte vor dem Abbruch Gelegenheit, den Bunker ausführlich zu dokumentieren. Entstanden ist hierbei auch ein virtueller Rundgang, der es nun auch der Öffentlichkeit erlaubt, einmal einen Blick in den Bunker zu werfen.

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Teilabbruch eines Röhrenschutzbauwerks in Hamburg-Eimsbüttel

Querschnitt durch einen 5-Röhren RöSchIm Laufe des August 2009 wurde wieder einmal ein Teilabbruch einer Hamburger Luftschutz-Anlage aus dem Zweiten  Weltkrieg durchgeführt. Die Anlage liegt auf acht unterschiedlichen Grundstücken, der fragliche Bauteil auf einem Grundstück (ca. 10 % der Anlage)  wurde mit Hilfe einer hydraulischen Fräse abgebrochen. Aufgrund dieser besonderen Eigentumsverhältnisse blieben glücklicherweise rund 9/10 der Anlage intakt. Allerdings waren schon vor einigen Jahren durch die eine Röhre zwei Fernheizungsrohre gelegt worden, so dass die Anlage ohnehin schon etwas beschädigt war. In den beiden Röhren stand zum Zeitpunkt des Teilabbruchs das Wasser etwa 50 cm hoch und im Inneren war eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden.

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Untertageverlagerungen im Harz - eine Vereinsausfahrt

Ende Mai war es soweit: Die Hamburger Unterwelten starteten zu ihrer diesjährigen Vereinsausfahrt in den Harz. Als Ziel wurden zwei Untertageverlagerungen gewählt. Es sollte die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora mit der U-Verlagerung der V2-Produktion bei Nordhausen besucht werden und anschließend war dann die Besichtigung der Schachtanlagen "Malachit", später Komplexlager 12 der NVA, bei Halberstadt geplant.An einem Samstag um kurz vor 6 Uhr ging es dann mit dem Reisebus los, so dass die Vereinsmitglieder pünktlich zur gebuchten Führung in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora ankamen.

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Tag des offenen Denkmals 2009 - überwältigender Zuspruch

C.C.F. Fischer EingangsschildAuch in diesem Jahr hat der Verein Hamburger Unterwelten e.V. wieder am Tag des offenen Denkmals teilgenommen und zwei, sonst nicht zugängliche, unterirdische Kleinode für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit der Öffnung der ehemaligen Weinhandlung C.C.F. Fischer in den Kellergewölben unter dem Mahnmal St. Nikolai und der Ausstellung im Eiskeller Lessers Passage in Altona wählte der Verein zwei Orte, die ein sehr großes Interesse bei den Besuchern hervor riefen und optimal zum Thema des Tages "Viel Vergnügen! Historische Orte des Genusses" passten. Mit großem Einsatz der Vereinsmitglieder konnten fast 2.500 Besucher begrüßt werden.

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Die Tarnbemalung der Hamburger Luftschutzbunker

Historisches Foto des Hochbunkers Holstenstr.75a in AltonaVor allem an den Stränden Dänemarks und Frankreichs fallen die grauen Ungetüme auf, die Bunker des so genannten „Atlantikwalls“  und werden von interessierten Urlaubern untersucht, als überdimensionaler Windschutz verwendet oder gar als „stilles Örtchen“ genutzt. Auch in Hamburg entstanden während des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Bunkerbauten, allerdings in erster Linie für Luftschutzwecke. Wer genauer hingesehen hat oder hinsieht, wird bemerken, dass die Hamburger Bunker nicht unbedingt beton- oder schmutziggrau sind, sondern einen braunroten oder gar schwarzen Farbanstrich aufweisen und manchmal auch noch rechteckige Formen oder angedeutete Fenster erkennbar sind – Reste der Tarnbemalung.

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Elbtunnel Hamburg - Ingenieurskunst unter der Elbe

Willkommen im ElbtunnelDer Hamburger Elbtunnel - Nadelöhr des Nordens, Quelle ewiger Staus, aber auch Lebensader der Wirtschaft und wichtiges Bauwerk der Nord-Süd-Achse A7 / E45. Aber vor allem ein Wunderwerk der Technik und das in beiden Bauabschnitten.

Genau 34 Jahre nach der Eröffnung der ersten drei Röhren am 10.Januar 1974 hatten  Mitglieder des Hamburger Unterwelten e.V. die Möglichkeit, den Elbtunnel einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Mitarbeiter des Tunnelbetriebsdienstes lieferten alle Informationen über den Bau der ersten Röhren, den Bau der vierten Röhre, die Funktion und Aufgaben der Tunnelbetriebszentrale und vor allem die Funktion der umfangreichen Lüftungsanlagen in interessanten Filmen und einer ausgezeichneten Führung durch die Anlagen über dem Nordportal.

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Hochbunker Carlebachstraße - Bauwerk im Dornröschenschlaf
Hochbunker Carlebachstraße

Versteckt zwischen Mehrfamilienhäusern und einer Schule steht an der Carlebachstraße in einem Wohngebiet  im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt ein beinahe vergessener Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Anfang Oktober 2008 hatten Mitglieder des Vereins Hamburger Unterwelten e.V. mit freundlicher Genehmigung des Eigentümers die seltene Gelegenheit,  das Innere dieses bereits jahrelang vermauerten Bauwerks zu erkunden und ausführlich zu dokumentieren.

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