Untergund und Kultur - passt das zusammen? Natürlich, und das wird regelmäßig durch Lesungen von Autoren aus ihren Werken bewiesen. Hier finden Sie die geplanten, aktuellen und Vergangenen Veranstaltungen aus dem großen Spektrum der Kunst & Kultur. Neben Lesungen aus passenden Romanen, Krimis und Erzählungen können dies auch Filme, Theaterstücke undmusikalische Aufführungen sein.
Auch bieten wir in unregelmäßigen Abständen Vorträge zu unterirdischen Themen an. Hier gibt der Referent dann die Möglichkeit tiefer einzusteigen beantwortet gern und ausführlich Ihre Fragen zu den Themen. Wir freuen uns Sie bei einer der Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
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Hugo Lobeck liest aus Beton Blues |
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Mit einem "alten" Bekanten gehen unsere Lesungen im Tiefbunker Steintorwall auch im neuen Jahr weiter. Am 12.02.2012 wird Hugo Lobeck aus seinem neuen Krimi lesen. Bereits in seinem ersten Krimi "Drogen, Sex & Drachentöter" hat Hugo Lobeck sehr detailiert den Stadtteil St. Georg beschrieben, der neue Krimi spielt genauso detailverliebt in Altona und der inzwischen ja schon etwas erfahrenere Detektiv Freddie Nietsch kann seinen zweiten Fall in Angriff nehmen. |
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ARCHIV: Unter der Falltür... Märchen aus der Unterwelt |
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Passend zur dunklen Jahreszeit und zur nahenden Weihnachtszeit haben wir für unsere Dezember-Veranstaltung eine Märchen-Erzählerin eingeladen. Sowohl für uns als auch für unseren Gast Frau Theis eine Premiere: in unserem Untergrund - dem Tiefbunker Steintorwall mit seinen frischen 12° C - werden wir Märchen zum Thema Unterwelt, Kälte und Wärme lauschen: Märchen wurden jahrhundertelang mündlich, erzählend weitergegeben, bevor sie aufgeschrieben wurden. Man erzählte sie sich, wenn man in der dunklen Jahreszeit abends zusammensaß, um Licht zu sparen. Schon immer waren die Menschen fasziniert von der Vorstellung einer Unterwelt. In allen Kulturen erzählte man sich auch Geschichten von der Unterwelt.
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ARCHIV: Vortrag und Dia-Show „Gerettet in der Tiefe. Die Flüchtlinge von Caen, Sommer 1944“ |
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6. Juni 1944, D-Day: An den Stränden der Normandie begann eine Schlacht, die die Welt verändern würde. Noch am selben Tag fielen alliierte Bomben auf die Stadt Caen, einen Brückenkopf der deutschen Besatzer. Und während die Stadt in Trümmer fiel, flohen ihre Bewohner in den Untergrund – in mittelalterliche Minen und Höhlen, die ein riesiges Labyrinth unterhalb von Caen bilden. In diesen feuchten, dunklen Gewölben, und unter furchtbaren Lebensbedingungen, harrten rund 20.000 Menschen wochenlang aus.
Vortrag und Dia-Show im Tiefbunker Steintorwall am Hamburger Hauptbahnhof am Freitag, 7. Oktober 2011 |
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ARCHIV: Lesung von Sabine Nielsen: "Am Galliberg" |
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Auch im Mai soll es wieder eine Lesung im Tiefbunker Steintorwall geben. Der Hamburger Unterwelten e.V. freut sich ganz besonders eine Autorin von "Down under" präsentieren zu dürfen. Sabine Nielsen wurde zwar 1952 auf der Insel Föhr geboren, nach dem Schulbesuch und einer abgebrochenen Lehre zum Großhandelskaufmann wanderte sie allerdings 1972 nach Australien aus. Seitdem lebt sie in Melbourne. Der Heirat zu einem Australier folgten ein Studium der Anglistik und Soziologie und zehn Jahre Gymnasialunterricht. Ein Sohn wurde geboren, der zweisprachig mit Deutsch und Englisch aufwuchs und sich in Deutschland so wohl fühlt wie in Australien. 1996 begann Nielsen zu schreiben. Erst auf Englisch, dann auf Anregung ihres neuen Lebensgfährten auf Deutsch. |
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ARCHIV: Nahverkehr für die "Führerstadt" - Zukunftspläne der Hamburger Hochbahn im "Dritten Reich" |
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Wenn im Herbst 2012 die neue U 4 der Hochbahn in die HafenCity eröffnet wird, ist das Nahverkehrsnetz im Hamburger Untergrund wieder um rund 4 Kilometer gewachsen. Wäre es nach den großzügigen Ausbauplänen für die Hochbahn im Nationalsozialismus gegangen, hätte man eine solche "Freihafenlinie" bereits in den 1940er Jahren gebaut und bis nach Harburg weitergeführt. Auch für andere Stadtteile waren damals neue U-Bahn-Linien vorgesehen. Als weithin sichtbares Symbol des Unternehmens in der "Führerstadt" Hamburg war ein 65 Meter hohes neues Verwaltungsgebäude in der Innenstadt geplant. |
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ARCHIV: Krimi-Lesung im Rahmen der alternativen Lesetage |
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Die Hamburger Lesetage sind seit vielen Jahren eine Institution in Hamburg. Seit der Übernahme der HEW durch Vattenfall firmieren die Lesetage als Vattenfall-Lesetage. Gerade dieses Engagement des Energiekonzerns wird von immer mehr Hamburgern nicht mehr kritiklos akzeptiert. Um zu zeigen, dass die gute Idee der Lesetage nicht von einem Großkonzern vereinnahmt werden soll und es auch ohne einen Grossponsor geht, haben Organisationen. Gruppen und Menschen die Aktion "Lesetage selbermachen - tschüss Vattenfall" ins Leben gerufen. Vom 06. April bis zum 15. April 2011 werden viele Menschen an ganz unterschiedlichen Orten aus Büchern lesen. Mal sind es die Autoren selbst, mal ganze Schulklassen, aber auch einfache Menschen, die zeigen möchten, dass es ohne Vattenfall geht. Auch der Hamburger Unterwelten e.V. hat Räumlichkeiten im Tiefbunker Steintorwall zur Verfügung gestellt. Am 07. April 2011 wird um 20:00 Uhr der Autor Heinz Jürgen Schneider aus seinem Roman "Tod in der Scheune" lesen. Heinz Jürgen Schneider wurde 1954 geboren und ist seit 1981 Rechtsanwalt . Er arbeitet als Strafverteidiger und hat Verfahren im ganzen Bundesgebiet
geführt.Seit seiner Doktorarbeit über "Die Politik der Inneren
Sicherheit" beschäftigt er sich kritisch mit der staatlichen
Sicherheitspolitik. Zu diesem Thema hat er sich in Veröffentlichungen, Interviews
und auf Veranstaltungen geäußert. 2002 war er Mitautor eines Buches über politische Strafverteidiger in der
Weimarer Republik. 2009 ist sein erster historischer Schleswig-Holstein-Krimi "Tod
in der Scheune" erschienen. |
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